RETTE (D)EIN HUHN

Verein zur Vermittlung ausgedienter Legehennen

WIR VERMITTELN NUR IN ÖSTERREICH!


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Unsere Obfrau ist Herzensmensch 2025!

Video by Attila Molnar/

Imre Antal


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Verein Rette dein Huhn

Altenburgerstrasse 36

2405 Hundsheim


So sollte eine artgerechte Hühnerhaltung aussehen....

Und das ist die Realität: Bodenhaltung ohne Tageslicht und Wiese - oder auch Freilandhaltung in Gruppengrößen von bis zu 3000 Tieren - wir versuchen diesen Wesen ein artgerechtes, glückliches Leben und einen schönen Lebensabend zu schenken!


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DER TIERSCHUTZ SONG

Mit dem Rücken zur Wand:

Ulrike Kohl trifft mit Tierschutz-Song mitten ins Herz

 

Die Hamburgerin Ulrike Kohl ist hauptberuflich Erzieherin. Ihr Herz gehört bereits seit jungen Jahren der Musik – und dem Tierschutz. Jetzt gibt sie mit ihrem Debüt-Song „Rettet das Huhn“ ausgedienten Legehennen eine Stimme.

 

Hamburg, Ulrike Kohl ist eine zielstrebige junge Frau mit einem großen Herzen und einem großen Willen. Während die 38-Jährige im Alltag ihren Hauptberuf als Erzieherin ausübt und sich dort mit Leidenschaft um die Jüngsten der Gesellschaft kümmert, geht sie in ihrer Freizeit einer ganz anderen Herzensangelegenheit nach: Sie gibt jenen eine Stimme, die sonst kaum gehört werden. Als ehrenamtliches Mitglied engagiert sich Ulrike Kohl im Verein Rettet das Huhn e.V. und hat nun gemeinsam mit Produzent Mark Smith ihren ersten eigenen Song geschrieben. Der Titel ist passend und direkt zugleich: „Rettet das Huhn“. 

 

Doch wo beginnt die Geschichte zum Song? „Ich kam zum ersten Mal vor vier Jahren mit dem Verein in Kontakt, als ich über das vegane Straßenfest in Hamburg schlenderte. Der Info-Stand zog mich fast magisch an, obwohl ich vorher mit Hühnern keine Berührungspunkte hatte, erinnert sich die Wahl-Hamburgerin. „Ich informierte mich weiter, besuchte die Ehrenamtlichen vom Info-Stand zu Hause auf ihrem Hof und lernte ihre eigenen, ebenso einst geretteten Hühner kennen. Meine Begeisterung war entfacht und so wurde ich schließlich selbst aktiv.“

 

Von der Hühnerrettung ins Tonstudio

Die Sängerin begann, bei den Hühnerrettungen vor Ort zu helfen. Rettet das Huhn e.V. vereinbart Termine mit Landwirt:innen, rettet die ausgedienten Legehennen von den Höfen und vermittelt sie in Privathaushalte, wo sie artgerecht leben dürfen. Mittlerweile konnte der seit 2015 eingetragene Verein mit diesen Aktionen deutschlandweit weit mehr als 100.000 Tieren das Leben retten. Da Ulrike Kohl allerdings in ihrer Stadtwohnung selbst keine Hühner halten kann, wurde der Wunsch, mehr zu tun, immer größer. „So entstand die Idee, meine Stimme einzusetzen, um musikalisch aufzuklären und Aufmerksamkeit für das Thema zu wecken“, erklärt sie.

 

Gemeinsam mit Produzent Mark Smith, der bereits mit Johannes Oerding, Ina Müller und Florian Künstler zusammengearbeitet hat, schrieb die Erzieherin ihren eigenen Tierschutz-Song „Rettet das Huhn“. „Es war nicht immer einfach mit mir“, erinnert sich Ulrike Kohl und lacht. „Aber mir liegt das Thema so sehr am Herzen, dass wirklich jedes Wort passen sollte. Ich will mit dem Song nicht den Zeigefinger erheben, sondern zum Nachdenken anregen – und die Menschen erreichen.“

 

Aufklärung mit Herz und Soul

Die deutschsprachige Ballade mit Soul-Elementen geht dank ihrer eingängigen Melodie direkt ins Ohr. Doch es ist der Text, der mitten ins Herz trifft. „Für mich ist das Besondere bei dieser Tierschutzarbeit, dass ich die Tiere mit eigenen Händen ins Leben tragen darf. Ich darf ihnen also beim Start in ein artgerechtes Hühnerleben ganz aktiv helfen. Das berührt mich immer sehr“, sagt Ulrike Kohl mit leuchtenden Augen.

 

Und das transportieren ihre Textzeilen. Legehennen werden als Nutztiere gehalten und nach einem viel zu kurzen, schmerzerfüllten Leben aussortiert, sobald ihre Legeleistung nachlässt. Die Hühner stehen mit dem Rücken zur Wand.

 

„Dieser Zeitpunkt ist bereits nach nur 12 bis 16 Monaten erreicht und die Tiere werden wie Abfall behandelt. Viele der Hühner, die wir rausholen, haben sich gegenseitig Federn ausgerupft oder sogar Pickwunden zugefügt. In den Großgruppen der Legebetriebe ist es ihnen einfach nicht möglich, eine feste Rangordnung zu bilden. Einige von ihnen haben zudem gebrochene Beine“, erklärt Ulrike Kohl. „Gründe dafür sind der Kalziummangel durch die übermäßige Eierproduktion des Körpers. Die Tiere sind geschunden, man sieht ihnen die Strapazen des ständigen Eierlegens an. Verletzungen und eitrige Entzündungen des Legeapparates sind keine Seltenheit“, fährt sie fort. „Das Leben in einem Legebetrieb ist geprägt von Enge, Lärm und Schmerz. Viele unserer Schützlinge sehen am Rettungstag zum ersten Mal das Sonnenlicht und dürfen zum ersten Mal Gras unter ihren Füßen spüren. Ein Privileg, das vielen ihrer Artgenossen verwehrt wird. Denn retten können wir nur einen kleinen Teil von ihnen.“

 

Da dieses Leid hinter verschlossenen Türen geschieht, wissen die wenigsten Konsument:innen davon. Ulrike Kohl beschreibt ihre eigenen Erfahrungen: „Auch ich wurde jahrelang mit bunten

Verpackungen und Bildern getäuscht. Als Teenager entschied ich mich jedoch für eine vegetarische Lebensweise. Mittlerweile lebe ich vegan. Ich finde, als Verbraucher sollte man ein Recht auf die Wahrheit haben. Mit meinem Song möchte ich auf das Leid in der Eierindustrie aufmerksam machen und die Herzen möglichst vieler Hörerinnen und Hörer erreichen.“

 

 

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Rette dein Huhn - Verein zur Vermittlung ausgedienter Legehennen ist ein eingetragener, österreichischer Verein.

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Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.
(Mahadma Gandhi)